Crashpad im Flugzeug

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Kraft Boulders

Kann man eigentlich sein Crashpad mit ins Flugzeug nehmen? Geht ein Crashpad als Freigepäck durch? …..

Mit dem Crashpad fliegen

Koffer packen, rein ins Flugzeug und ab in das geilste Bouldergebiet aller Zeiten! Aber was ist mit dem Crashpad?

Wenn du nur für kurze Zeit in einem Bouldergebiet bist, gibt es oft die Möglichkeit sich vor Ort in einem Outdoorladen oder auf Campingplätzen Crashpads auszuleihen. Diese sehen dann allerdings auch meist nicht mehr so gut aus und du bezahlst jeden Tag eine Leihgebühr. 

Bist du mehrere Monate unterwegs lohnt es sich, sein eigenes Crashpad dabei zu haben. Aber wie bekommt man das Ding ins Flugzeug?

Je nach Airline gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wir wollen dir hier unsere Erfahrungen vorstellen:

Air Newzealand

Wir haben pro Person ein Freigepäckstück, das 23 kg und die Abmessung Länge+Breite+Höhe von 158 cm nicht überschreiten darf. Zusätzlich gibt es jedoch die Möglichkeit Sportausrüstung zu transportieren (dazu zählt auch Kletterausrüstung und Crashpads). Hier darf die Sportausrüstung ebenfalls nur maximal 23 kg wiegen, jedoch bis zu 2 Meter lang sein.

Da trotzdem jede Person nur 1 Freigepäck hat (Sportgepäck oder normales Gepäck) haben wir alles aufgeteilt:

Nina:

  •  1 Sportgepäck: wobei sie all unsere Kletterausrüstung (Seil, Gurte, Schuhe, Expressschlingen, Chalkbag..) und ihren leeren Rucksack in das Crashpad legt, fest verschnürrt und am Ende nocheinmal in einen Sack packt und mit Folie umwickelt, sodass nichts rausfallen kann.
  • Maße: 98 cm x 51 cm x 69 cm und 20 kg, dh. es ist nirgends  länger als 2 Meter (Maße müssen hier nicht addiert werden) und erfüllt die Gepäckbestimmungen für  Sportgepäck als freies Gepäckstück.

Felix:

  • 1 normales Gepäck: hier nehmen wir einen großen Rucksack und packen all unsere restlichen Sachen rein (Kleider, Duschzeug, Schuhe usw.). Später kann Nina ihre Sachen dann natürlich in den leeren Rucksack packen, der mit im Crashpad liegt.

-> Jede Person hat also nur 1 Gepäckstück!

-> Zusätzlich hat jeder dann noch ein Handgepäck frei (30-40 Liter Rucksack)

Fazit: Es reicht also locker, wenn ihr zu zweit reist und alles in einen Rucksack packen könnt + zweimal Handgepäck und dann könnt ihr die Kletterausrüstung und das Crashpad noch kostenlos mittransportieren!

 

British Airways

Auch Bristish Airways nimmt nach dem gleichen Prinzip Kletterausrüstung und Crashpads mit (jede Person ein Gepäckstück).

-> Es ist also prinzipiell kein Problem ein Crashpad und Kletterausrüstung mit ins Flugzeug zu nehmen. Erkundigt euch aber bei eurer Airline, da es jede Airline anders handhabt!

 

Danke hierbei nochmal an Restetour Mannheim, die uns geholfen haben mit den Airlines Kontakt aufzunehmen und sich dafür eingesetzt haben, dass wir unser Crashpad ins Flugzeug bekommen 🙂

 

Bouldern mit Bergfreunde.de

2 Gedanken zu „Crashpad im Flugzeug

  1. Pingback: Testbericht: Organic- Crashpads | climb love travel

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