Zion Nationalpark

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Heute waren wir im Zion Nationalpark – ein Naturwunder in Utah.

Zion Nationalpark – Utah

An unserem Ruhetag heute hatten wir lange überlegt was wir machen sollten. Der Zion Nationalpark ist zwar nur ca. 1 Stunde entfernt vom Moe’s Valley, aber das Wetter sollte eher schlecht werden. Nachdem wir dann bei strahlendem Sonnenschein und klarem Himmel am Morgen auf unserem Schlafplatz vor dem Bouldergebiet aufgewacht sind, dachten wir, wir versuchen es einfach mal. So schlecht kann das Wetter ja nicht werden.

Nach unserem Horrortrip letztes Jahr, als wir über 11 Stunden im Schneechaos im Stau standen, obwohl wir bei gutem Wetter losgefahren sind und unser damaliges Ziel – der Grand Canyon – nur 2 Stunden entfernt lag, sind wir mittlerweile ein bisschen vorsichtiger geworden. Wenn Schnee in den USA angekündigt ist, dann ist das jetzt irgendwie mit Vorsicht zu genießen.

Langsam tasteten wir uns also bis zum Eingang des Zion Nationalparks vor, das Wetter war herrlich. Blauer Himmel, angenehm warm und weit und breit keine Wolken in Sicht. Im Visitor Center erkundigten wir uns über das Wetter weiter oben und welche Wanderwege wir an einem Tag machen könnten. Bis auf wenige Wanderwege, die wegen Schnee und Eisfall gesperrt waren, war fast alles frei und das Wetter war perfekt.

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Wir entschieden uns für zwei Wanderwege, die jeweils ca. 2 Stunden dauerten und optimal für einen Tag seien.

„Kayenta Trail + Lower Emerald Pool Trail“

 

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Über einen entspannten Wanderweg, der durch eine kleine Schlucht führte, gelangen wir schließlich zu einem Wasserfall. Je weiter wir hoch liefen, desto öfter entdeckten wir dann auch noch einige Reste Schnee.

Der Anblick des Wasserfalls, der grünen Bäume und der Reflexe des Sonnenlichts erschien uns dann fast schon magisch. Vorallem angesichts der Dürre, die uns die letzten Wochen umgab.

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„Canyon Overlook Trail“

Anschließend, kurz vor Sonnenuntergang, machten wir uns auf den Weg zum Canyon Overlook Trail. Über einen komplett dunklen, sehr engen Tunnel und vielen sich windenden Straßen ging es dann auf bis zu 2.000 Höhenmeter nocheinmal hoch, bevor der Wanderweg begann.

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Am Parpklatz trafen wir dann noch auf einige „Big Horn Sheeps“, die am Hang neben uns gemütlich kletterten (wer gute Augen hat, darf jetzt mal suchen wieviele er im Bild findet 😉 ).

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Über einen echt schönen, etwas steilen Weg ging es dann ganz hoch auf den Berg, wobei wir auch hier mitten auf dem Weg wieder auf die Big Horn Sheeps trafen.

 

Die Aussicht oben war dann echt wunderschön!!

Unser Fazit ist, dass der Zion Nationalpark der schönste amerikanische Nationalpark ist, den wir bisher besucht haben. Es gibt noch einige Trails, die wir sehr gerne machen würden, bei denen es sich aber anbietet im Frühling wieder zu kommen. Teilweise muss man nämlich durch Wasser wandern oder sieht nur im Frühling die herabhängenden „Gärten“ und größere Wasserfälle. Auch für längere Wanderungen wäre es besser, wenn es ein wenig wärmer wäre (obwohl es für Januar echt schon super Wetter war).

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen, das ist sicher 🙂

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Ein Gedanke zu „Zion Nationalpark

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