Joshua Tree, s’more please!

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Highballs, hautzerstörender Fels, Van-Surfing, Lagerfeuer und die Erfindung des Sitzstarts.

J’Tree

Fährt man nach J’Tree (wie es von den Locals liebevoll genannt wird) kann man den Hidden Valley Campground nicht verpassen. Es ist der place-to-be! Wir kommen an und sehen eine Meute von zotteligen, bärtigen Kerlen einem Wohnmobil hinterher rennen. Sie springen auf, nehmen die Surfer-Pose ein und schreien uns zu: „Classic V5! Come up!“

Ganz klar: Das sind sie. Die Trad-Kletterer. Alle verrückt!!! Später am Tag klettern sie free-solo auf einen der nahe gelegenen Felsblöcke. Anstatt Seil haben sie einen alten Radio umhängen, aus dem laut Musik trällert.

Doch Joshua Tree ist nicht nur das Paradies für Trad-Kletterer. Hier findet man auch erstklassige Boulder. Man sollte sich aber auf hautfressenden Fels und harte Bewertungen einstellen! Den Namen John Bachar liest man hier oft, seine Erstbegehungen zeugen manchmal von purer Kletterkunst, manchmal von waghalsigen Abenteuern. In Joshua Tree haben sich so einige „Urgesteine“ des Kletterns getümmelt und es wurde Geschichte geschrieben.

Viele Boulder fangen mit einem so gennannten „Yabo-Start“ an, was verwirrend klingt, aber eigentlich nur Sitzstart bedeutet. John „Yabo“ Yablonski hat diesen anscheinend in Joshua Tree „erfunden“ und man schätz das hier noch sehr. Ja, der Sitzstart ist tatsächlich eine „Erfindung“! Während alle anderen Kletterer nur rauf wollten, hat sich John Yabo wohl erstmal hingesetzt. Innovationen können so einfach sein! 😉

Einige der schönsten Linien in J’Tree sind ziemlich hoch. Trotz der Höhe haben wir uns an einige Klassiker gewagt:

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Ja, der Boulder ist hoch und hat einen Dyno als Crux. Ist man noch auf der Erde oder schon auf Planet X (7a+)?

 

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Auch Nina hebt weit vom Boden ab. Das wird nicht mehr in Metern gemessen, das sind Dragon Scales (V0.7)!

 

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Unser Klettererlebnis in Joshua Tree wurde durch neue Freundschaften ergänzt. Wir treffen Beau, Duncan, Sarah, Desirée und Josh. Gemeinsam gehts an den Fels und abends ans Lagerfeuer.

S’more

Marshmallows am Spieß über’s Feuer halten kennen wir ja schon. Aber die Ammis setzen an Sweetness noch einen drauf: Der Marshmallow wird zusammen mit einem Stück Schokolade in zwei süße Cracker gepackt. Das süße Sandwich nennt man dann S’more. Kurz für „some more“ – das was man nach dem ersten Bissen ruft 😉

-> Aber Achtung, am nächsten Klettertag ist man dann gleich mal ein paar Gramm schwerer!!

-> mehr zum Bouldergebiet: hier!

 

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Und noch was lernen wir von unseren amerikanischen Freunden: Ganz in der Nähe von Joshua Tree und zwar in Redlands gibt es ein Fiveten-Outlet. Das heißt, das nächste Reiseziel ist schon gesetzt! 😉

 

 

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