Castle Hill am Arthur’s Pass

 

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Bouldern in Castle Hill: Eins können wir mit Sicherheit sagen…

Castle Hill

…hier geht man nicht bei 30 Grad und Sonnenschein hin!

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Vor uns türmen majestetisch die großen Kalksteinblöcke, ein Anblick der uns erstaunen lässt! So viele Blöcke auf einmal, wir wissen gar nicht wo wir anfangen sollen! Es ist heiß, aber damit haben wir gerechnet. Wir lassen uns nicht stören von angeblich „schlechten Bedingungen“ im Sommer. Der beste Grip bei niedrigen Temperaturen? Jaja, das wissen wir auch! Aber wir sind nun mal im Sommer hier in Neuseeland und wollen uns das größte Bouldergebiet der Insel nicht entgehen lassen.

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Motiviert fasst Felix den ersten Block auf dem Weg ins Gebiet an: „Fühlt sich irgendwie schmierig an! Keine Ahnung wie man da hoch kommen soll!“ Okay, das ist der erste Block, klar dass der abgeschmiert ist, den patscht jeder an! Wir laufen weiter zum zweiten und dritten Block: Kein Grip in Sicht! Der vierte und fünfte Boulder…same story – kein Grip! Okay, wir laufen ins letzte Eck des Bouldergebiets hier wartet eine V0, also ein sehr leichter Boulder: Im Sommer an einer V0 in Castle Hill – null Grip, null Chance!

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Die Kletterschuhe bleiben also eingepackt, Spaß haben wir trotzdem! Die riesigen Blöcke laden zum drauf rumkraxeln ein, Boulderprobleme machen wir kaum, aber die Gegend zu erkunden ist fantastisch. Die Felsblöcke faszinieren mit den außergewöhnlichsten Formen und Strukturen. Der ganze Castle Hill ist übersät damit. Wir genießen die Sonne und die Natur und am Ende des Tages sind wir trotz wenigem Bouldern doch ganz schön erschöpft! Gut dass der 10 Minuten entfernte Pearson Lake einen kostenlosen Campingplatz bietet und zum Abkühlen einlädt.

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Am nächsten Tag versuchen wir etwas strukturierter vorzugehen: Erstmal Sightseeing und zu später Stunde eine kleine Bouldersession einlegen. Unser Tagesausflug führt uns zum hochgelegenen Arthur’s Pass. Hier folgen wir dem Devil’s Punshbowl Track zu einem wunderschönen Wasserfall. Genau das richtige an diesem heißen Tag! Durch die Höhe ist es deutlich kühler und vor dem Wasserfall gönnen wir zumindest unseren Füßen ein kleines Bad.

 

Flock Hill

Am späten Nachmittag machen wir uns auf zum Flock Hill. Der nette Nachbar vom Castle Hill, der (so sagte man uns) mit fantastischen Bouldern aufwartet, die viel weniger abgespeckt seien. Der Haken an der Geschichte: Man marschiert erstmal 40 Minuten, von denen gefühlt 39 steil bergauf gehen und zwar nicht etwa an einem kleinen Wanderweg, nein, man muss sich hier selbst seinen Weg vorbei an etlichen Schafen bahnen.

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Nun gut, oben angekommen sind wir erstmal vollkommen durchgeschwitzt und erschöpft! Aber der Weg hat sich gelohnt. Der Ausblick ist atemberaubend und die Felsblöcke übertreffen in ihrer majestetischen Art sogar die des Castle Hills.

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Wir schnallen die Crashpads ab und machen uns hoffnungsvoll an die Blöcke. Und dann kommt es uns. Plötzlich wissen wir warum wir weder auf dem gesamten Weg noch hier oben keine Menschenseele getroffen haben: Kein Grip!

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…ja, Castle Hill ist kein Gebiet für 30 Grad und Sonnenschein!

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