„Climb Love Travel“ berichtet über „Work, Money, Business“

„Climb Love Travel“ berichtet über „Work, Money, Business“

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Lange keinen Reisebericht mehr veröffentlicht? Ja, das stimmt! Und das aus gutem Grund: Wir haben uns neben dem ganzen Reisen auch noch einen anderen kleinen Traum verwirklicht. Im Oktober 2016 haben wir die Marke ROCKNUTZ gegründet und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Manchmal kommt alles ganz anders als geplant. Doch jetzt erst einmal die ganze Geschichte von Anfang an:
Ganz unter dem Motto „Climb, Love & Travel“ starteten wir im Januar 2016 unsere Reise. Die Welt zu Füßen, das Kletterequipment im Rucksack und die drei überdimensionalen Crashpads auch noch irgendwie im Schlepptau machten wir uns auf den Weg. Die Eindrücke, die wir auf dieser Reise gewinnen sollten, erwiesen sich als überwältigend. Blinkende Kasinos in Vegas, brodelnde, türkis-blaue Schwefelseen in Neuseeland, Felsparadiese in Frankreich und natürlich Gras rauchende, mit 5 Meter Schlappseil sichernde Spanier, die laut gestikulierten.


Klettern, Lieben, Reisen! Tag ein, tag aus! Genauso haben wir uns unsere Reise vorgestellt.
Doch auch die Abwechslung ist sehr wichtig. Nach Monaten im Reisefieber werden immer mal wieder andere Themen angesprochen. Man redet über Zuhause und die Zukunft. So wird abends in gemütlicher Runde über das Leben philosophiert, über Zukunftspläne, verpasste Gelegenheiten und mögliche Chancen.

Und sehr schnell wird klar: Neben dem Reisen gibt es auch noch anderes, was einen beschäftigt: Familienpläne, Karrierechancen, Job, Haus, Kinder… also das „etablierte Leben“.
Nach all dem Reisen also zurück in einen Nine-To-Five-Job? Hmmm, irgendwie passt das nicht so richtig. Die Alternative dazu wäre wohl nur die Selbstständigkeit…eigenverantwortlich und mit hohem Risiko für sich selbst sorgen und gleichzeitig aber auch sein eigener Chef sein, Regeln selbst aufstellen und natürlich Urlaub machen, wann immer es möglich ist. Ja! Das klingt doch eher nach uns 😉

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf setzten wir unsere Reise fort. Doch bei nine-to-five am Fels, durchgekletterten Fingerkuppen und knurrendem Magen sind alle Gedanken an Arbeit und Sesshaftigkeit schnell wieder vergessen.
Bis es dann schließlich zu jenem Tag in Rodellar, Spanien, kam…

Zu zweit sitzen wir unter den Überhängen der massiven Kalkwände im Sektor Las Ventanas. Felix bereitet sich auf den Einstieg in sein Projekt vor und wir snacken wie immer am Fels unsere eigen zusammengestellte Nussmischung. Neben uns ein ambitionierter Engländer, der gute Routentipps auf Lager hat, uns seine Tricks im Projekt verrät und fleißig mit uns mitfuttert.
Nachdem alle Züge nochmal mental durchgespielt waren, bindet sich Felix ein und ich mache mich bereit zum Sichern. Felix macht gerade die ersten Züge am Fels als ich jemanden an unseren Rucksäcken wahrnehme…es ist der Engländer. Was macht der an unseren Rucksäcken?! Hektisch zwischen meinem vollkonzentriert kletternden Freund und unseren Wertsachen hin und her schauend, sehe ich wie sich der Engländer (ohne etwa zu fragen) eine gute Handvoll unserer Nuss-Mischung gönnt, diese schnell zerkaut und sich noch eine zweite Ladung gönnt, bevor er sie dann wieder in unserem Rucksack verstaut. Intuitiv muss ich lachen und als Felix runterschaut und die letzten Momente des Nuss-Raubs noch mitbekommt, muss auch er laut lachen.
Trotz Ablenkung konnte Felix das Projekt dann noch durchziehen; die Tipps des Engländers erwiesen sich als sehr wertvoll und wir waren an diesem Tag früher auf dem Campingplatz zurück als sonst.
Doch nicht nur für das Kletter-Ego gab’s Unterstützung durch den Engländer, sein Nuss-Diebstahl hat uns später am Abend zu folgender Überlegung gebracht:

Während die meisten Kletterer sich sehr gesund und bewusst ernähren, gibt es in den Hallen meistens keinen Snack, der diesen Bedürfnissen gerecht wird. Neben Schokoriegeln & Co. reihen sich Tiefkühlpizzen und ungesunde Snacks. Was auf dem boomenden Kletter- und Outdoormarkt fehlt ist ein Snack, der gesund, energie- und proteinreich ist, aber gleichzeitig auch lecker. Ein Snack, den man leicht portionieren kann und der praktisch zum Mitnehmen ist.

Und da kam sie, die Idee zu den Rocknutz. Einfach so. Und aus Spinnereien über Selbstständigkeit und große Businesspläne wurde plötzlich Wirklichkeit.

Mit den Rocknutz wollen wir der Outdoorgemeinschaft ein neues Produkt schenken. Von Kletterern, für Kletterer. Wir haben natürlich nicht direkt alle Zelte abgebrochen und haben das Reisen sein gelassen. Nein, nein, das ganze Konzept entstand während wir uns am Fels unterhalten haben, Meinungen von anderen eingeholt haben und nebenher natürlich jede Menge Spaß hatten. So entstand unser Businessplan auch nicht etwa an einem Schreibtisch im Büro sondern an Ruhetagen auf dem Campingplatz. Mit der Idee zu den Rocknutz hat eine ganz andere Reise während unserer Reise begonnen.

Doch natürlich kommt irgendwann die Zeit, zu der man eine feste Basis braucht, um alles ins Rollen zu bringen. Deshalb haben wir im Oktober unsere Reise unterbrochen, das restliche angesparte Geld in unsere Geschäftsidee investiert und die Firma Rocknutz gegründet.

Mittlerweile sind wir mit unseren zwei Sorten von Rocknutz Nuss-Trockenfrucht-Mischungen an Standorten quer durch Deutschland und Österreich vertreten. Haben viel Arbeit und Herzblut investiert und sind gleichzeitig stolz mit viel Liebe und Authentizität unser eigenes Standbein aufgebaut zu haben.

Wer mehr über die Rocknutz erfahren möchte, sollte unbedingt hier mal vorbeischauen:

www.rocknutz.de

www.facebook.com/rocknutz.de

Und wer mal probieren mag, sollte uns auf jeden Fall per Mail kontaktieren 😉

So langsam wächst nun natürlich auch wieder die Reiselust und wir sind uns sicher, dass der nächste Trip bald ansteht! Mal schauen was der Rocknutz Chef zur Urlaubsgenehmigung sagt 😉

 

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