Las Vegas – Red Rocks

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Red Rocks

Stell dir vor du bist in einer Wüste, weit hinten ragen leuchtend rote Felsen empor und davor sieht es aus, als hätte ein Riese Bowling gespielt und die zersplitterten Felsbrocken quer in der Wüste verteilt.

Herzlich willkommen in den Redrocks!

Gerade mal 5 Autominuten von der schrillen und leuchtenden Innenstadt Las Vegas entfernt, erheben sich die atemberaubenden Red Rocks. Wir konnten unseren Augen kaum trauen, da wir uns eben gerade noch in Las Vegas mit all seinen leuchtenden Farben und den rießigen glitzernden Gebäuden befanden. Kaum hat man der Stadt den Rücken gekehrt beginnt auch schon der ca. 330 Quadratkilometer große Red Rock Canyon.

Bouldergebiet

Rund um Las Vegas gibt es ca. 24 größere und kleinere Bouldergebiete. Die meisten davon befinden sich in den Red Rocks oder in der Red Rock Canyon National Conservation Area. Alle Gebiete und eine sehr detailierte Beschreibung der Boulder, mit Fotos illustriert, findet ihr in dem Boulderführer Southern Nevada Bouldering“, der mit seinem schwarzen Einband aussieht wie eine Bibel. Und das ist er auch – die Bibel der einzigartigen Boulderblöcke im Red Rock Canyon.

Beste Zeit:

Die beste Jahreszeit um in den Red Rocks optimale Bedingungen vorzufinden ist definitiv der Winter. Aber auch zwischen Dezember und Januar können die Temperaturen hier schonmal an die 20 Grad hoch wandern und es kann unter der Sonne Nevadas ganz schön warm werden. Dennoch hat man hier auch immer wieder sehr kühle Tage, vorallem dann, wenn die Sonne weg ist, kann es sehr frisch werden. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen, dass von Oktober bis April gebouldert werden kann. Alles andere wird dann wahrscheinlich viel zu warm und man legt sich besser an den kalifornischen Strand oder in einen der vielen Las Vegas Hotelpools und wartet auf kühlere Tage zum Klettern.

Kraft Boulders

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Beschreibung:

Das Bouldergebiet stellt mit über 400 Boulderproblemen das größte Gebiet in den Red Rocks dar. Hier ist vom Lowball bis zum Highball für jeden etwas dabei. Charakteristisch für die Kraft Boulders ist die leuchtend rote Farbe der Sandsteinblöcke. Anders als in der deutschen Pfalz ist der Sandstein allerdings nicht sandig und weich sondern sehr fest und hart. Ebenso bieten die Felsblöcke vom Sloper bis zur Leiste die komplette Bandbreite an Griff- und Trittmöglichkeiten. Die Red Rocks sind sehr abwechslungsreich und das Bouldern macht richtig Spaß. Die Blöcke liegen alle relativ nah beieinander und sind von der Straße aus sichtbar, sodass man sich sehr schnell zurecht finden kann. Im Boulderführer „Southern Nevada Bouldering“ ist alles sehr schön beschrieben und es gibt zu jedem Boulderproblem auch ein Bild.

Anfahrt:

Von Las Vegas aus kommend, fährt man an der Kreuzung Charleston Blvd / 215 in Richtung Charleston Blvd in Richtung Westen. Nach ca. 3,8 Meilen fährt man rechts Richtung Calico Basin. Dieser Straße folgst du etwa 1,2 Meilen und biegst dann rechts ab auf Calico Drive (kurz vor der Einfahrt zu den Red Springs). Nun biegst du scharf links ab zur Assisi Canyon Avenue und rechts zum Sandstonedrive. Nach ca. 500 Metern kommt dann eine Sackgasse. Hier kannst du kostenlos parken. Gegebenenfalls kannst du auch am Straßenrand der Schotterstraße parken, falls der Parkplatz überfüllt sein sollte. Achte aber bitte darauf keine Einfahrten zu blockieren oder direkt vor Häusern zu stehen. Die Bewohner brauchen schließlich auch Parkplätze 😉

Übernachtung:  

Wir waren bisher nur mit dem Campervan unterwegs, mit dem man fast überall eine Nacht an der Straße oder auf einem Pullout stehen kann. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte allerdings immer darauf achten, dass er nicht auf einem privat Grundstück oder in einem Nationalpark steht, denn dort ist es strengstens verboten eine Nacht mit dem Auto irgendwo an der Straße zu stehen. Gegenüber des Bouldergebietes (auf der anderen Seite der Hauptstraße) gibt es einen relativ großen Campingplatz mit Toiletten, zu erschwinglichen Preisen. Hier schlafen hauptsächlich Kletterer und man findet schnell Anschluss und kann sich auch einen Stellplatz mit jemandem teilen. Man zahlt hier nämlich nicht pro Zelt oder Auto, sondern pro Stellplatz und je mehr Personen sich so einen Platz teilen, desto günstiger wird es. Mit kleinen Überdachungen und Tischen mit Bänken, ist der Campingplatz ansonsten eher minimalistisch gehalten. Aktuelle Berichte und Boulderprojekte findest du unter Aktuelles…..

 

 

 

Alternative Freizeitmöglichkeiten

Vegas Baby!!! Nein, jetzt mal im Ernst: Wer in den Red Rocks bouldern möchte, muss aufjedenfall einmal in die Innenstadt von Las Vegas. Alleine das ist schon ein Abenteuer und du musst dafür nichts bezahlen. Innerhalb weniger Minuten bist du mit dem Auto dort und du kannst von weitem schon die hohen Gebäude der Hotels und Casinos sehen. Einige davon bieten jeden Abend Lichter- und Wassershows vor ihrem Hotel, und das ganz umsonst. Und egal an was für einem Wochentag du durch Vegas läufst – es ist immer voll, als wäre es Wochenende oder eine große Silvesterparty.

Casino: In Vegas gibt es unzählige Casinos, die jede Menge attraktive Angebote haben. Wenn du auf der Hauptraße einen kleinen Spaziergang machst, musst du zwangsläufig irgendwann durch eines der Casinos durch. Warum? Weil einfach die Straße da durch führt, jaaaa…das klingt seltsam 🙂 Aber auch, wenn du nicht am einarmigen Banditen ein paar Cents investieren willst und dich vom Spielfieber anstecken lassen willst, solltest du in einem der Casinos vorbeischauen. Es gibt dort so wahnsinnig tolle Buffets. Für relativ wenig Geld bekommst du dort ein Buffet, das 10 mal so groß ist, wie das was du beim Chinesen um die Ecke kennst. Welches davon am besten ist lässt sich jedoch schwer sagen. Es gibt teurere und günstigere und selbst die günstigeren haben schon eine rießige Auswahl an Essen. Also: Teste es aus und schreib uns gerne ein Kommentar, welches dir am besten gefällt 🙂

Scenic Drive: Kurz nach dem Bouldergebiet kommt die Einfahrt zum Scenic Drive. Das ist eine mautpflichtige Straße, die dich einmal im Loop durch den Red Rock Canyon Park führt. Hm, also ob das so lohnend war, weiß ich nicht. Zumindest nicht, wenn du einfach nur mit dem Auto durchfährst. Viel cooler ist dagegen das Auto dort zu parken und sich zu Fuß einige Dinge anzuschauen. Nähere Infos findest du direkt im Visitor Center der Red Rocks. Hier gibt es übrigens auch kostenloses und trinkbares Wasser zum Auffüllen!

 

 

Bouldern mit Bergfreunde.de

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